Joachim Jürgens

Vereinsmitglied, Webmaster, Programmierung, Hosting & technische Umsetzung von UNNA.braucht.EIS e.V.

Haupt- und Finanzausschuss gibt grünes Licht für Gelder zur Eishalle

Die Meilensteine liegen dieser Tage eng beieinander. Nachdem am Montag der
Königsborner JEC e.V. mit breiter Mehrheit für eine Beteiligung an Sanierung und Betrieb
der Eissporthalle zugestimmt hat, wurden in heutiger Ausschusssitzung die nächsten
Weichen gestellt. Der Haupt- und Finanzausschuss hat in seiner Sitzung die ersten Gelder
für den Weg zur Wiedereröffnung der Eissporthalle Unna verabschiedet. Der Betrag
beläuft sich auf 140.000 EUR und ist vorgesehen für Projektmanagement, vorbereitende
Maßnahmen zur Dachsanierung, sowie für Prüf- und Beratungskosten im Rahmen des
Betreiberkonzeptes.

„Meilenstein zur Wiedereröffnung“: KJEC beteiligt sich am Unnaer Eishallenbetrieb

„Ein weiterer Meilenstein für den Eissport in Unna“, freut sich die Bürgerinitiative „UNNA.braucht.EIS“ über diese Entscheidung des Königsborner Jugend Eishockey Clubs  (KJEC): Mit breiter Mehrheit stimmten die Mitglieder bei einer  außerordentlichen Versammlung am Montagabend (9.9.) für die Eishallensanierung und den anschließenden Betrieb unter Beteiligung des KJEC.

„Damit machte der Verein den Weg in Richtung Wiedereröffnung frei“, schreibt UbE in einer Pressemitteilung vom Mittwochmittag.

Am selben Abend formierte sich ein neuer Vorstand und wurde per Wahl bestätigt.

„Das neu gewählte Vorstandsteam hat sich in Anbetracht der anstehenden Aufgaben bewusst breit aufgestellt“, heißt es in der Pressemitteilung. So nutzte man die Möglichkeit der neuen Vereinssatzung, den erweiterten Vorstand um zwei weitere Mitglieder zu ergänzen. Diesen bilden nun Michael Weber, Andreas Raygrotzki und Sebastian Schöbel.

„Zudem werden sich kurzfristig Kompetenzteams bilden, die einzelne Themenbereiche fokussiert angehen werden. Die Zusammenarbeit zwischen KJEC und UbE wird weiter intensiviert, um das gemeinsame Projekt zielstrebig und effektiv zu führen“, kündigen die Eishallenretter an.

„Wir freuen uns, dass der KJEC bald wieder in seine Heimat zurückkehren wird. Es steht eine arbeitsreiche Zeit an, es liegt aber auch ein lohnendes Ziel vor Augen!“

Seit der Schließung der Eishalle am Bergenkamp trainiert der KJEC in der Eishalle Bergkamen.

Quelle: Rundblick Unna

Update – Der Stand der Dinge

UNNA.braucht.EIS steht mit der Stadt in engem Kontakt und im Rhythmus von 1-2 Wochen finden Abstimmungsgespräche zwischen den Beteiligten statt. Die Verhandlungen gehen insgesamt gut voran, wobei sich die begrenzte verfügbare Zeit (UNNA.braucht.EIS) bzw. ein enges rechtliches Korsett der Organisation (Stadtverwaltung) mitunter hinderlich auswirken.

Nach wie vor ist es aber unser erklärtes Ziel, im September 2020 wieder Eis unter den Kufen zu haben. Aktuell laufen seitens der Stadt die Vorbereitungen, um einen Projektmanager zu beauftragen, der das gesamte Sanierungs-Vorhaben plant und organisiert. Parallel sitzen wir von UbE daran, die Voraussetzungen für die Gründung einer gemeinnützigen Gesellschaft durch KJEC und UbE zu schaffen, die später dann einmal die Eissporthalle betreiben soll. Außerdem stehen wir in Kontakt mit der NRW.Bank um die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme eines Förderdarlehens durch den KJEC auszuloten.

In der Halle selbst gehen bereits einige kleine Vorarbeiten los. Im September wird beispielsweise ein Fachbetrieb das Tragwerk der Eishalle einer vertieften Begutachtung unterziehen, um verbindlich festlegen zu können, welche konkreten Instandsetzungsmaßnahmen am Dach erforderlich sind. Ihr merkt schon, es gibt reichlich zu tun und wir liegen nicht auf der faulen Haut. 😉

Euer UNNA.braucht.EIS Team

Die letzte Ferienwoche ist angebrochen

Auch die Mitglieder von UNNA.braucht.EIS e.V. hatten sich eine kleine Verschnaufpause nach den arbeits- und ereignisreichen letzten Monaten verdient. Eine Woche vor Ende der Ferien haben wir bereits wieder Gespräche mit der Stadt und Verwaltung geführt. Selbstverständlich halten wir euch auf dem Laufenden, sobald einzelne Etappenziele erreicht sind. Die Planungen und Gespräche dauern derzeit jedoch noch an.

Genießt die letzte Woche der Sommerferien und das schöne Wetter. Es soll ja noch einmal warm werden, bevor es in Zukunft wieder kalt in der Eissporthalle wird. 😉

Euer UNNA.braucht.EIS Team!

Kunststoff statt Eis, Solar, Dachgrün: Grüne fordern Eishallensanierung als Klima-Vorzeigeprojekt

Die Eissporthalle Unna bei der Besichtigung am 16. 7. 2018. (Archivbild Rundblick)

Den Eishallenerhalt, den die Grünen strikt abgelehnt hatten, wollen sie nun – da der Bürgerentscheid sie zum Erhalt zwingt – unter das Zeichen des Klimaschutzes stellen.

In einem Antrag an den Bürgermeister  beantragt die Fraktion B90 / Die Grünen drei Prüfungen:

  • Verwendung von Kunststoffplatten zur Eisflächensanierung,
  •  Installation von Dachbegrünung bzw. Photovoltaik,
  •  Vermarktung der Nebengrundstücke nur unter ökologischen Aspekten.

In ihrer Begründung schreibt die Fraktion:

„Durch  Bürgerentscheid hat die Stadt die Aufgabe, die Eissporthalle wieder nutzbar zu
machen und im Außenbereich der Eissporthalle Wohnbebauung zu entwickeln.

Bündnis 90/die Grünen hat sich seinerzeit gegen ein Sanierung der Halle ausgesprochen, nicht weil wir einen Jugendtreffpunkt zerstören wollten , sondern weil wir die derzeitige Technologie in der Eissporthalle für unökonomisch halten und meinen, dass die Halle, so wie sie heute besteht nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht.

Sie wurde in den 70er Jahren als Wettkampfhalle errichtet, für eine sehr große Zuschauerzahl, die schon seit langem nicht anzutreffen ist.

Des Weiteren ist sowohl die zu kühlende Eisfläche als auch das Volumen der Halle bei weitem überdimensioniert, so dass uns die Sanierung sowohl unökologisch als auch unökonomisch erscheint.“

Bei  Beachtung der im Antrag geforderten Punkte aber

„… kann aus dem Bürgerentscheid letztendlich ein Gewinn für die gesamte Stadt Unna werden, wenn hier eine Art Vorzeigeprojekt einer klimaneutralen zukunftweisenden Stadtentwicklung verwirklicht wird.“

Quelle: Die Grünen Unna

Der Vorstoß ist nicht neu: Im März 2015 stellten die Grünen schon einmal einen Antrag auf Kunsteis in der Eissporthalle. Damals berichteten wir:

„Es soll geprüft werden, ob eine Kunststoffbahn an  Stelle der konventionellen Eisbahn effektiv Kosten sparen könnte. Die Grünen sind sehr überzeugt davon.

„Kunststoffplatten anstatt der herkömmlichen Eisbahn werden international schon erfolgreich eingesetzt. Die Kunststoffbahn bietet eine adäquate Alternative zum Einsatz von Eis, ohne dass dafür Nachteile in Kauf genommen werden müssen.“

Eine künstliche Eisbahn sei durch eine verbesserte Energieeffizienz nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch kostensparender. Kunststoffplatten – logisch – müssen nicht gekühlt werden und kommen somit, wie die Grünen beim Hersteller in Erfahrung brachten, mit nur 10% der Betriebskosten aus. „Daraus ergibt sich zusätzlich die Option, die Eishalle unabhängig von der Außentemperatur auch außerhalb der Saison zu öffnen. Die Platten werden mit Nut und Feder auf einer flachen Ebene verlegt, was Installation und Austausch unkompliziert gestaltet. Laut Herstellerangaben sind die Platten nach einer Lebensdauer von bis zu 10 Jahren voll recyclebar“, führt die drittgrößte Ratsfraktion in ihrem Antrag aus.

Schon nach zwei Jahren könne sich die Investition rechnen – „was bei einer Vertragslaufzeit mit dem Pächtern bis  2020 für alle Beteiligten eine überlegenswerte Alternative darstellen sollte“, schließen Unnas Grüne. Eine beispielhafte Vergleichsrechnung haben sie ihrem Antrag beigefügt.

Quelle: Rundblick Unna

Kommentar von UNNA.braucht.EIS e.V. zu diesem Thema:

Selbstverständlich sind wir daran interessiert, den Betrieb der Eissporthalle so energiesparend und umweltfreundlich wie irgend möglich zu gestalten. Wir setzen dabei insbesondere auf verbesserte Dämmung, Solarenergie und den (im Bedarfsfall) Zukauf erneuerbarer Energien. Dem Vorschlag der Fraktion der Grünen, einen Untergrund aus Spezial-Kunststoff anstelle von echtem Eis einzuplanen, stehen wir allerdings eindeutig ablehnend gegenüber. Hierzu zitieren wir aus einer Stellungnahme des Eishockey-Verbandes NRW, der die Problematik zutreffend zusammenfasst:


“In Deutschland (und auch ganz Europa, wenn nicht sogar weltweit) richten sich die Anforderungen an die Eisflächen nach dem Regelbuch des Internationalen Eishockeyverbandes (IIHF). Diese Vorgaben werden verbindlich vom DEB als Spitzenverband und folglich auch von EHV NRW übernommen und gelten somit uneingeschränkt.
In Regel 8, Punkt II ist festgelegt, dass das Eis aus “Wasser und Chemikalien mit konstanter Beschaffenheit auf der gesamten Fläche hergestellt sein muss.” […] Plastikeis ist somit für den Spielbetrieb nicht zulässig.” Zudem produziere der bei “Nutzung von Kunsteis entstehende Abrieb schädliche Partikel.”


Fazit: Umweltfreundliche Ideen sind immer willkommen, aber sie müssen praktikabel und sinnhaft sein.

Grünanlagen bereits in Arbeit – Bis zu 6 Mitarbeiter der Dienstleistungsagentur der Werkstatt im Kreis Unna schwitzen bei 30°C

Schweißtreibende Arbeiten verrichten die Mitarbeiter der Dienstleistungsagentur (WIKU) im Auftrag der Stadtwerke Unna an den Grünanlagen der Eissporthalle. “Es gibt viel zu tun” teilte uns Andreas Lauber auf Anfrage mit. Seit Montag sind sie dafür mit bis zu 6 Mitarbeitern im Einsatz. Heute werden die Arbeiten beendet, so Lauber. Unterm Strich werden es dann 2 x 10 Kubikmeter Grünschnitt werden, die abtransportiert werden müssen.

Eishalle ganzjährig 20+ Jahre – Zügige Sanierung, vertretbare Kosten

Die Eissporthalle Unna bei der Besichtigung am 16. 7. 2018. (Archivbild Rundblick Unna)

Verlässlicher Betrieb der Eishalle auf 20+ Jahre, ganzjährige Öffnung, Vermeidung von Renovierungsstaus in dieser Zeitspanne  und zügige Sanierung  „zu vertretbaren Kosten“.

Auf diese ambitionierten Eckpunkte haben sich Vertreter der Bürgerinitiative UNNA.braucht.Eis mit der  Stadt als Zielvereinbarung verständigt. Dies geschah  bei ihrem ersten Abstinnungstreffen in der vorigen Woche.

„Geprägt war die Gesprächsrunde von dem gemeinsamen Willen, die Eissporthalle zügig und zielstrebig zu sanieren.

Dies alles wird Zeit und die notwendige Sorgfalt benötigen, insbesondere bei sicherheitsrelevanten Themen. Aber auch hier wurde eine enge Abstimmung vereinbart.“

So wurden Arbeitsgruppen für Finanzierung und Technik mit jeweils zuständigen Vertretern beider Seiten gebildet.

Oberste Priorität haben zunächst Dachsanierung, Brandschutz und Klärung der Fördermöglichkeiten.  „Hierzu sind erste Aktionen bereits in die Wege geleitet.“

Um auch weiter eine enge Abstimmung zu ermöglichen, wurden Review-Meetings in ca. 2 wöchentlichem Abstand vereinbart. Das nächste Treffen soll am 1. Juli 2019 folgen.

Als „gemeinsame Interessenlage“wurden folgende Kernpunkte festgestellt:

  • verlässlicher Betrieb der Eishalle auf 20+ Jahre
  • Vermeidung von Renovierungsstau während der o.g. Zeitspanne
  • 365 Tage Eis im Jahr
  • vertretbare Kosten für die Stadt bzw. die Bürger*inne
  • zügige Planung und Umsetzung des Projektes
  • enge Abstimmung im Projektverlauf

Der BI hat das Auftakttreffen „Mut gemacht, diese Aufgabe erfolgreich umsetzen zu können.“

Quelle: Rundblick Unna

Erstes Gespräch zwischen UNNA.braucht.EIS und der Stadtverwaltung

Am heutigen Vormittag fand das erste Gespräch zwischen Stadtverwaltung und UNNA.braucht.EIS statt. Aus unserer Sicht können wir von sehr konstruktiven Gesprächen berichten. Geprägt war die Gesprächsrunde von dem gemeinsamen Willen die Eissporthalle zügig und zielstrebig zu sanieren. Dies alles wird Zeit und die notwendige Sorgfalt benötigen, insbesondere bei sicherheitsrelevanten Themen. Aber auch hier wurde eine enge Abstimmung vereinbart. Es wurden Arbeitsgruppen für die Themen Finanzierung und Technik mit jeweils zuständigen Vertretern beider Seiten gebildet. Als wichtigste Themen wurden zunächst die Felder Dachsanierung, Brandschutz und Klärung der Fördermöglichkeiten beschlossen. Hierzu sind die ersten Aktionen bereits in die Wege geleitet. Um auch weiter eine enge Abstimmung zu ermöglichen, wurden Review-Meetings in ca. 2 wöchentlichem Abstand vereinbart. Das nächste Treffen wurde für den 1. Juli 2019 festgelegt.
Als gemeinsame Interessenlage wurden folgende Kernpunkte festgestellt:

  • verlässlicher Betrieb der Eishalle auf 20+ Jahre
  • Vermeidung von Renovierungsstau während der o.g. Zeitspanne
  • 365 Tage Eis im Jahr
  • vertretbare Kosten für die Stadt bzw. die Bürger*innen
  • zügige Planung und Umsetzung des Projektes
  • enge Abstimmung im Projektverlauf

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit . Das heutige Treffen hat Mut gemacht, diese Aufgabe erfolgreich umsetzen zu können.

Die Eishalle wird zur Chefsache des Bürgermeisters

Vertreter der Bürgerinitiative UNNA.braucht.Eis

Die Eishalle wird zur Chefsache des Bürgermeisters. Vertreter der Bürgerinitiative UNNA.braucht.Eis lauschten heute ab 17 Uhr im Ratssaal der Diskussion des Haupt- und Finanzausschusses über das weitere Vorgehen zum Erhalt der Halle, der per Bürgerentscheid durchgesetzt wurde. Unter Federführung Werner Kolters soll der gesamte Entscheidungsprozess öffentlich im Hauptausschuss stattfinden, dem zweitwichtigsten Gremium nach dem Rat. Ob die Halle von der WBU wieder an die Stadt zurückgeht oder evtl. an eine gemeinnützige gGmbH – aus UNNA.braucht.Eis und den KEJ – , wird noch entschieden. Auf größtmögliche Transparenz (und Herausnahme aus der WBU) hatte als Erster am Wochenende Klaus Göldner von der FLU gedrungen. Er bekam dafür heute großes Lob von Rudi Fröhlich, Fraktionschef der CDU.

Quelle: Rundblick Unna

Sichere dir einen Teil der Geschichte!

Mit dem gewonnen Bürgerentscheid wurde im Mai dieses Jahres ein Stück Geschichte geschrieben. Es ist der erste erfolgreiche Entscheid dieser Art in Unna. Tue etwas Gutes, unterstütze den Erhalt deiner Eissporthalle Unna und sicher dir gleichzeitig einen Teil dieser großartigen Geschichte.

Gegen eine beliebige Spende erhältst du eines von 3 verschiedenen Outdoor-Plakaten von UNNA.braucht.EIS. Es gab schon bereits einige Anfragen. Die Aktion läuft solange der Vorrat reicht!


.Spende auf folgendes Konto:

Sparkasse UnnaKamen
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IBAN: DE74 4435 0060 1000 4546 43
Stichwort „NAME / Plakat“
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